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79-jähriger Patient mit Synkopen

Ein 79-jähriger Patient mit Morbus Parkinson stellt sich wegen Schwindel und Synkopen vor. In den letzten 3 Monaten kam es fast täglich zu Synkopen im Stehen bzw. beim Aufstehen, z.T. mit Verletzungen. Aktuelle Medikation bei Erstvorstellung: Levodopa 100 mg und Benserazid 25 mg 3-mal 1,5 Tbl., Vit. D und Vit. B12. Die körperliche Untersuchung ist bis auf eine leichte Parkinson-Symptomatik unauffällig. Blutdruck seitengleich 156/105 mmHg. Im Langzeit-EKG über 25 Stunden durchgehend Sinusrhythmus mit einer mittleren Frequenz von 84/min (max. 134/min, min. 62/min), vereinzelte SA-Blockierung ohne relevante Pausen, eine Reentry-Tachykardie-Episode und wenige ventrikuläre Extrasystolen. Die gleichzeitig durchgeführte ambulante Blutdruck-Langzeitmessung zeigt einige auffällige Befunde.

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1 Kommentar


Guest
13. Dez. 2025

Vielen Dank für diesen sehr aufschlussreichen und wichtigen Beitrag zur Synkope bei älteren Patienten. Neben der medikamentösen Therapie, die hier im Vordergrund steht, spielen präventive Alltagsstrategien eine entscheidende Rolle, um Stürze zu vermeiden. Eine disziplinierte Morgenroutine ist dabei Gold wert. Ein verlässlicher Helfer wie einige dieser modernen Geräte kann dabei unterstützen, den Tag sicher zu beginnen.


Die oft unterschätzte Rolle der Aufsteh-Routine


Gerade bei Patienten mit orthostatischer Hypotonie, wie im beschriebenen Fall, ist der Übergang vom Liegen zum Stehen eine kritische Phase. Der Blutdruck kann abrupt abfallen und zur Synkope führen. Eine etablierte Routine kann das Risiko signifikant senken. Es geht darum, dem Kreislauf Zeit zu geben, sich an die neue Position anzupassen. Anstatt abrupt aufzuspringen, sollten Betroffene nach dem…


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